B Jugend – Bittere Niederlage im Spitzenspiel

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Für das drittletzte Spiel in dieser Saison ging es für unsere B-Jugend zum Spitzenspiel nach Straelen. Das eigentlich für den 17. Spieltag angesetzte Duell fand aufgrund zwei vorheriger Ausfälle erst am Saisonende statt, was die Ausgangslage für beide Mannschaften nur um so brisanter machte. Sofern wir in Straelen mindestens einen Punkt holen, könnten wir am Sonntag im Heimspiel gegen die JSG Nütterden/Kranenburg die Meisterschaft eintüten. Auf der anderen Seite musste der SV Straelen gewinnen, um überhaupt noch eine realistische Chance auf den Titel zu haben.
 
Dementsprechend nervös agierten auch beide Mannschaften zu Beginn. Gerade in den ersten zwanzig Minuten war das Spiel von vielen Zweikämpfen und kaum Torchancen geprägt. Nachdem wir gegen den Ball etwas umstellten, hatten wir endlich mehr Zugriff auf Ball und Gegner, konnten mehr Ballbesitz für uns verbuchen und gingen letztlich auch verdient kurz vor der Halbzeit in Führung. Nach Ballgewinn von Jacob Schmitz war es ein schöner Schnittstellenpass von Elwin Reinke der Robin Fleuren in Szene setzte. Dieser blieb vor dem Tor eiskalt und verwandelte in die untere linke Ecke. In der Halbzeit wurde sich vorgenommen an die letzten zwanzig Minuten anzuknüpfen, allerdings verfiel man leider wieder zu sehr in die ersten zwanzig. Diese intensive Spielweise kam uns leider nicht zugute, so dass Straelen gerade in der letzten Viertelstunde den Druck nochmal erhöhen konnte. Nach einem unglücklichen Ausgleich fünf Minuten vor Schluss, konnte der SVS zwei Minuten später sogar noch den Siegtreffer erzielen. Ein bitteres Ende einer sonst gerade kämpferisch ansprechenden Leistung.
 
Damit war auch klar, dass man es am Sonntag zwar nicht in der eigenen Hand hätte, bei vier Punkten aus zwei Spielen aber dennoch spätestens gegen Materborn den Pokal in die Höhe recken kann. Dies ist auch das erklärte Ziel!
 
Es spielten: Schirp – Lo Re (52. Schneppel), de Ryk, Reinke, Fleuren, Mentrop, Wüstenberg, Koppers, J.Schmitz, Szentulat (28. Ingenlath) und H.Schmitz
 
Autor: Helle Hetzel