Breiter Kader, stabiles Umfeld, gute Stimmung – die Vorzeichen zu Saisonbeginn waren vielversprechend und boten Anlass zur Hoffnung, eine solide Position in der oberen Hälfte der Tabelle einzunehmen. Ein Blick auf die bisherigen Bilanz wirkt jedoch ernüchternd. Vier Siege, ein Unentschieden und neun Niederlagen lassen die Zweite auf dem elften Tabellenplatz überwintern. Besonders ärgerlich an dieser Stelle ist, dass man in nicht wenigen Spielen greifbare Punkte sehr leichtfertig hergegeben hat – einige Niederlagen hätten durchaus vermieden werden können.
In Summe lässt sich festgehalten, dass man sich zu oft durch spielerische und auf den Einsatz bezogene Leistungsschwankungen selbst geschwächt hat. Die logische Konsequenz waren viele frustrierende Momente, die sich für die Motivation in allen Mannschaftsteilen natürlicherweise nicht als förderlich darstellten; man spielte unter den eigenen Möglichkeiten. Genau hier kann jedoch Mut zur Hoffnung geschöpft werden. Denn man hätte in vielen vergangen spielen durchaus die Möglichkeiten gehabt, zählbares mitzunehmen, hätte man sich darauf konzentriert, die die fußballerischen Basics umzusetzen.
Für die anstehende Rückrunde gilt: An Lichtblicke, die auch in der Hinrunde vorhanden waren und hier nicht unerwähnt bleiben sollen, anknüpfen, diese bündeln und in konstante Leistung ummünzen. Auf die fußballerischen Basis besinnen und diese mit insgesamt mehr Einsatz auf den Platz bringen. Gelingt dies, besteht die Möglichkeit, die verpatzte Hinrunde zumindest teilweise zu egalisieren und sich in der Tabelle stückweise hochzuarbeiten. Hierfür muss das Team in allen Teilen wieder einen gesunden Spirit erzeugen, sich gegenseitig motivieren und das wichtigste: mit- und füreinander Leistung bringen.
Auf eine gute Rückrunde!
Autor: Arne Beckert


