Die Dritte: Kantersieg gegen Rot-Weiß Geldern

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Klar und deutlich lautete die Devise nach dem vorherigen Spieltag mit der Begegnung gegen Pont: Anknüpfen an die Leistung und drei Punkte einfahren.
 
Jedoch musste der Trainerstab um Kowalski und Brünken auch an diesem Spieltag wieder Änderungen in der Kaderplanung vornehmen. Grund dafür sind neben weiterhin andauernden Verletzungen auch die kurzfristige Leihe von Spielern an die zweite Mannschaft.
 
Trotz, dass man sich der Tatsache bewusst war, mit Rot-Weiß einen Gegner zu haben, der wohl eher weniger als Gratmesser in der Liga zu betrachten ist, wurde zur Vorsicht gemahnt. Die Motivation war ganz klar, ein deutliches Ergebnis einzufahren. Trotz anfänglicher Schwächen und Ungenauigkeiten im Aufbauspiel traf Kevin Opheys in der ersten Halbzeit gleich vier Mal für den SV Veert. Mit seiner Abgebrühtheit und dem richtigen Riecher stand er bei allen vier Toren genau an der richtigen Stelle und verwandelte eiskalt. Defensiv gab es für den SV Veert in der ersten Halbzeit wenig zu tun. Die Bälle konnten oft schon im Mittelfeld gewonnen werden, wurden jedoch zu oft durch überhastete Aktionen und unüberlegte Pässe wieder verloren.
 
Die Mannschaft ging also mit einem guten Gefühl in die Halbzeit, wobei von Zufriedenheit noch keine Spur war. Man wollte klare und einfache Pässe bis in die Spitze sehen um noch mehr auf der Anzeigetafel bieten zu können. Dafür fand das Trainerteam in der Pause die richtigen Worte. Zwar fielen in der zweiten Halbzeit weniger Tore, jedoch konnte man sich an einem viel geordneter ablaufendem Spiel nach vorne und einer größeren Laufbereitschaft erfreuen. In der 66. Und 78. Minute trafen Richard Cox und Sandro Jahnsen zum 6:0 Endstand. Dass die Null stehen soll, war natürlich auch ein unausgesprochenes Gesetz, welches aber kurz vor Schluss nochmal zu wackeln drohte. Durch eine starke Parade von Keeper Ben-Luca Ingenfeld konnte der einzige wirklich gefährliche Torschuss der Gelderner entschärft werden.
 
Auch wenn mehr Tore drin gewesen wären, kann man ein gutes Gefühl mit in die nächste Woche nehmen.
 
Es spielten:
Ben-Luca Ingenfeld – Daniel Scharle (Lukas Zawadzki) – Tim Ripkens – Felix Murmann – Vincent Vervoorst – Adi Gnanakumar (Arne Beckert) – Leon Jansen – Priy Savananthan – Dave Sensen (Sandro Jahnsen) – Richard Cox – Kevin Opheys
 
Autor: Vincent Vervoorst