Damen müssen Niederlange hinnehmen

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Nachdem bereits am Samstag alle Spiele unserer Liga, bis auf unseres, wegen des Wetters abgesagt wurden, hofften wir noch bis Sonntagmorgen darauf, nicht antreten zu müssen. 
Allerdings waren die Platzverhältnisse auf dem Kunstrasen in Lüttingen trotz des starken Dauerregens gut und somit war es vertretbar, dass das Spiel aufgrund dessen nicht abgesagt wurde. 
Mit einer sehr knappen Besetzung und vielen „Kranken“ war für uns das Ziel wenigstens einen Punkt mitzunehmen, da wir bereits im Hinspiel drei Punkte gegen die Lüttinger liegen ließen. Dies hätte unter normalen Umständen nicht unser Anspruch sein dürfen, da wir gegen einen Gegner spielten, der sich zu dieser Zeit auf den Abstiegsplätzen befand. Pünktlich zum Anpfiff fing es dann auch wieder an zu regnen. Die ersten 45 Minuten konnten wir kein richtiges Spiel aufbauen, Bälle wurden nicht richtig gespielt genauso wenig wie an- und mitgenommen. Nichts desto trotz, bleibt zu sagen, dass die erste Halbzeit dennoch unsere bessere war. So lag es mitunter an der mangelnden Defensiv Arbeit, dass die Gegnerinnen nach gut 30 Minute zum 1:0 trafen. Kurz darauf konnten wir das Ergebnis auf 1:1 stellen, damit ging es in die Halbzeit.

Die Trainer sowie auch wir waren wenig begeistert von unserem Spiel, sagten uns aber, dass immer noch alles offen ist und wir mit einer guten zweiten Halbzeit Punkte mitnehmen könnten.Krankheitsbedingt waren unsere Trainer dazu gezwungen früh alle drei Wechsel zu ziehen so dass Spieler auf Positionen agieren mussten, die ihnen bis dato unbekannt waren. In der zweiten Halbzeit kamen wir kaum noch zu nennenswerten Chancen, was auf der Gegenseite allerdings anders aussah. Nach mehreren fraglichen Entscheidungen Seitens des Unparteiischen, unter anderem einem 11 Meter für die Gastgeberinnen, und hitzigen Diskussionen am Spielfeldrand, verließen wir das Spielfeld mit einem 3:1. Diese Niederlage war absolut unnötig und zeigt mal wieder, dass wir in jedem Spiel 100 Prozent geben müssen, um in der Tabelle da zu stehen, wo wir hinwollen und außerdem, dass in der Liga jeder jeden schlagen kann.

Im letzten Spiel dieses Jahr wollen wir wieder so agieren, wie wir es in der Vergangenheit getan haben um mit einem guten Gefühl in die verdiente Pause zu gehen, bevor im März das nächste Spiel auf uns wartet.

Autorin: Marie Huschka