Erste – Trotz 55 minütiger Unterzahl Auswärtserfolg

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SuS Kalkar : SV Veert 1:2 (1:1)

Eine Woche nach dem Punktgewinn beim ungeschlagenen Tabellenführer Kessel und nunmehr vier Spiele ohne Niederlage (3 Siege / 1 Unentschieden) hatten wir uns viel in Kalkar vorgenommen. Man wollte den Tabellennachbar, der nur zwei Punkte weniger auf der Habenseite hatte, weiter auf Distanz halten und mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gehen. Gegenüber der Vorwoche mussten wir verletzungs- bzw. krankheitsbedingt zweimal wechseln. Tom spielte für Maxi und Kapitän Böttchi für Norbert, der erstmal auf der Bank Platz nahm. Keine 7 Minuten gespielt, durften wir bereits jubeln. Leon Frenzen hämmerte den Ball aus ca. 20 Meter mit seinem starken linken Fuß oben in den Winkel. Der kleingewachsene Keeper konnte sich nur über den strammen Schuss wundern und bewog sich nicht. Anstatt weiter Druck zu machen, ließen wir den Gegner mehr und mehr ins Spiel kommen und hatten bei einigen Situationen Glück bei deren Torabschlüsse. In der 30. Minute schlug der Gegner aber zu und es stand 1-1.

Ab der 35. Minute spielten wir aufgrund einer lächerlichen Schiedsrichterentscheidung des Herrn Hermann-Josef Gorissen in Unterzahl. Mike Theunißen wurde des Öfteren unfair und hart in Zweikämpfen zu Fall gebracht. Nach seiner Ansage / Gemecker wurde er ohne zu zögern des Feldes verwiesen. Es sollte nicht die letzte fragwürdige Entscheidung des Mannes in Schwarz bleiben.

Zehn Minuten nach dem Pausentee wurde uns bereits zum dritten Mal eine super Konterchance durch einen Pfiff genommen. Klar war es ein Foul, aber wenn ein Spieler alleine auf des Gegners Tor läuft, kann und darf man nicht pfeifen. Dies sahen der Trainer Zange und der auf der Bank sitzende spielende Co-Trainer Timo Pastoors genauso und gaben ihre Meinung lautstark bekannt. Herr Gorissen verwies die beide der Anlage, obwohl Timo hätte noch spielen dürfen. Den Part des Coaches übernahm der verletzte Jannik Banner, da Dried sich beim Warmlaufen befand und Norbert keine Stimme hatte.

 Dried war es dann auch, der in der 72. Minute eiskalt vom Elfmeterpunkt verwandelte und uns auf die Siegerstraße brachte. Danach wurde der Druck der Kalkarer stärker, was uns aber zu einigen sehr guten Konterchance einlud. Leider wurde keiner der drei hundertprozentigen Chancen genutzt und so wurde mit Mann und Maus bis zum Abpfiff in der 96. Minute verteidigt. Danach wurde der Auswärtssieg ordentlich in der Kabine gefeiert und die nächste Tankstelle zum Bierstopp angefahren