Klatsche an der Zuckerfabrik

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DJK Ap­pel­dorn – SV Veert 5:2 (4:1)

Nach einem bärenstarken Heimspiel gegen den GSV Geldern III, dass 8-2 gewonnen wurde, wollten wir an die Leistung und an die fast perfekte Chancenauswertung anknüpfen. Klares Ziel war gegen die DJK, die bis dahin lediglich 1 Punkt aus drei Spielen holten (1-1 gegen Wemb, 0-3 gegen Weeze und 1-3 gegen Kellen), drei Punkte aus der Ferne ins Heimatdorf mitzubringen.

Dieser Plan ging leider ordentlich in die Hose. Aus unbekannten Gründen klappte bei allen Spielern in der ersten Halbzeit eigentlich gar nichts. Die einfachsten Grundtugenden, die man bereits im Jugendbereich erklärt bekommt, konnten wir nicht auf dem Platz bringen. Bereits nach 10 Minuten lagen wir mit 0-2 hinten. In der 20. Minuten verkürzte Jannik Banner mit einem sehenswerten Heber zum 1-2. Doch anstatt das es ein Weckruf war, ging es genau so weiter. Wir ließen den Gegner wieder ins Spiel kommen, störten kaum bei der Ballführung, nahmen keinen Zweikampf an und die Lautstärke auf dem Platz war nicht vorhanden. In der Folge kassierten wir bis zur Halbzeitpause zwei weitere dämliche Treffer. In der 44. Minute hatten wir die Chance, auf 2-4 zu verkürzen. Doch der zugesprochene Elfmeter wurde nicht verwandelt.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichener. Wir hatten endlich mehr Ballbesitz, was aber auch daran lag, dass der Gegner bereits ein bis zwie Gänge runter fuhr. Leider blieben die Torchancen ungenutzt und ein Schiedsrichterpfiff blieb bei einem möglichen Tor aus. Der Ball hatte vermutlich die Torlinie überschritten, doch der Nordschiri sah es natürlich anders. In der Folge mussten wir in der 71. Minute durch die erste Chance des Gegners in Halbzeit zwei das fünfte Gegentor hinnehmen. Kurz vor Ende (89. Minute) verwandelte Joshua Frenzen einen weiteren Elfmeter zum 2-5 Endstand.

Trainerstimme von DJK Trainer Jens Hoff­mannin der Zeitung:
 „Das war ein har­tes Stück Ar­beit und im End­ef­fekt viel­leicht ein Tor zu deut­lich. Heu­te ha­ben wir das ge­macht, was wir zu­letzt ver­mis­sen las­sen ha­ben und kon­se­quent un­se­re Tor­chan­cen ge­nutzt. Der Sieg ist ab­so­lut ver­dient.“