F1 – Aller Anfang ist schwer

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SV Veert – SV Walbeck 5:8 (2:4)
 
Gegen schnelle und gut aufgelegte Walbecker setzte es zum Ligastart eine verdiente Niederlage. Unsere F1 verschlief die ersten Minuten komplett und legte bereits nach sechs Minuten die Basis für die Heimpleite. Die Mannschaft stand zu oft unsortiert, verlor Gegenspieler vor dem eigenen Kasten aus dem Auge, spielte zu wenig miteinander. Während die Angriffsreihe sich sichtlich mühte, für Unruhe im Strafraum der Gäste zu sorgen, waren die meisten anderen Spieler leider oft zu wenig in Bewegung und eskortierten statt attackierten bei gegnerischem Ballbesitz. Was aber positiv war und hoffnungsvoll stimmt: trotz der genannten Schwächen steckten unsere Jungs nicht auf und versuchten immer wieder heranzukommen. Die Spargelstädter hatten einen guten Tag und trugen ihren Teil dazu bei, dass wir nicht erfolgreicher in die neue Saison starteten.
 
1-2-3. Das waren die Minuten und auch die Gegentreffer, die wir in der jeweiligen Minute hinnehmen mussten. Schon früh mussten die Zuschauer unsere Veerter unterstützen und ihnen Mut zusprechen. Walbeck stürmte konsequent und streichelte in der 6. Minute zuerst den Pfosten, ehe ein flacher Weitschuss zum 0:4 einschlug. Luis im Tor hatte viel Pech bei diesen Schüssen. Unsere F1 kam jedoch etwas heran. Eine Flanke von Jan von der rechten Seite versenkte Niklas völlig freistehend im Tor (7.). Und als in Minute 10 Len nach einer Ecke zu einem „wuchtigen“ Kopfball ansetzte und das Leder zum 2:4 über die Linie kullerte, keimte Hoffnung auf. Kurz vor dem Pausenpfiff rettete Luis mit den Knien vor dem nächsten Walbecker Treffer.
 
Die zweite Hälfte begann gut. In der 23. Minute trafen wir den Pfosten. Diverse Nachschüsse fanden jedoch nicht den Weg ins Tor, weil immer viele fremde Abwehrbeine im Weg standen und der Torwart ein sicherer Rückhalt war. Die nächste Chance hatte Jonas. Sein hoher Schuss landete jedoch in den Armen des Keepers (24.). Nachdem Walbeck wieder vor unser Tor kam, jedoch nicht gefährlich wurde, schaltete Luis blitzschnell: sein weiter Abschlag fand Len, der unhaltbar zum 3:4-Anschlusstreffer traf. Einen Moment machte sich Vorfreude auf den bevorstehenden Ausgleich breit. Dummerweise war dieser Moment sehr kurz, denn unsere Mannschaft schaffte es, sich quasi postwendend wieder ein Gegentor zu fangen. Völlig unbedrängt traf ein Walbeck-Spieler zum 3:5 (25.). Jans harter Schuss wurde im Anschluss erneut vom Torwart des Gegners gehalten (28.). Auf der Gegenseite setzte es den sechsten Gegentreffer. Das Hin und Her ging weiter. Nach einem schnellen Gegenstoß kam Niklas zum Schuss. Der Ball wurde von dem Rücken eines Spielers in grün unhaltbar ins eigene Netz befördert (32.). Der Treffer wurde natürlich für Niklas verbucht, der in diesem für uns schwierigen Spiel wenigstens zu einem Doppelpack kam. Dem nächsten Schuss von Walbeck folgte bedauerlicherweise der nächste Torjubel der Gäste. Es war definitiv zu einfach für sie, denn erneut kam der Schütze frei zum Schuss. Der Ball flog von der Latte ins Tor zum 4:7 (33.). Ein klassischer Konter führte zum achten Gäste-Treffer (35.). Zum Haare-Raufen: Jans erneuter Pfostenknaller. Über Umwege landete der Ball aber noch im Kasten, per Eigentor. Es stand 5:8. Danach sahen die Zuschauer noch eine Gelegenheit vom umtriebigen Jan. Der Torwart parierte seinen Weitschuss (37.). Len löste eine andere Szene vor dem Kasten der Gäste nicht gut. Zuerst spielte er sich auf der linken Seite frei und marschierte seitlich in den Strafraum hinein. Anstatt auf den zentral bestens postierten Mitspieler zu passen, schoss er aus unmöglichem Winkel selbst und fand seinen Meister im Kind zwischen den Pfosten des SV Walbeck. Den dritten Veerter Alu-Treffer erzielte leider erneut Jan.
 
Die Jungs haben noch einiges zu tun, können aber eine Reaktion bereits im nächsten Spiel in Kevelaer zeigen. Das letzte Aufeinandertreffen ging knapp mit 4:3 verloren. Der KSV empfängt uns am Samstag (15.09.) um 10 Uhr in der Marienstadt. Auf geht’s, Veerter! Und behaltet einen kühlen Kopf!
 
Es spielten: Rick Bonnes-Valkyser, Luis Fuertjes, Niklas Gindele, Len Hergesell, Jonas Korsten, Felix Lo Re, Jannik Lorscheider und Jan Tissen