Alte Herren kämpfen sich beim Turnier in Lüllingen bis ins Viertelfinale

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Am vergangenen Samstag waren die Alten Herren nach langer Abwesenheit (fand
immer zeitgleich mit dem Nachbarschaftsturnier statt) beim Turnier in
Lüllingen am Start.

Mit Winnekendonk, Hinsbeck und dem Gastgeber aus Lüllingen hatte man eine
starke Gruppe erwischt und ein Weiterkommen schien fast unmöglich.

Aber manchmal kommt es anders als man denkt.

Im 1. Spiel gegen Winnekendonk gelang Hansi Koschitzki bereits mit dem
ersten Angriff das 1:0. Kuriosität am Rande: Winnekendonk hatte keinen
Torhüter, der Torhüter von Lüllingen sollte aushelfen und war dabei sich
fertig zu machen. Aber das schien den Schiedsrichter nicht zu
interessieren. Mit den Worten: “Ist nicht mein Problem“ pfiff er das Spiel
an. Wir wollten eigentlich „hinten rum“ spielen, bis dieser fertig war, was
Hansi aber nicht mitbekommen hatte. Und so schlug der Ball unten links ein
und war für den Torhüter unhaltbar. Danach wurden 2 Geschenke verteilt, so
dass wir mit 1:2 zurücklagen und das Spiel bereits verloren schien. Doch
dann schraubte sich Sven Tißen hoch und köpfte eine Ecke in den Giebel,
2:2. Und als dann „Bibum“ Beeker einen Strafstoß (Foul an Sven) sicher zum
3:2 verwandelte, war der erste Sieg „eingetütet“.

Direkt danach fingen wir an, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Bereits
hier zeigte sich, dass wir mit Ernst Heilen einen phantastischen
Getränkewart gefunden hatten.

Beim zweiten Spiel gegen Hinsbeck wollten wir aus einer sicheren Abwehr
agieren und kontern. Der starke Gegner war zwar optisch überlegen, aber es
wurden immer Nadelstiche gesetzt. Leider nutzte Hinsbeck eine
Unachtsamkeit, 0:1. Aber die Moral war gut, zumal wir ja auch schon im
ersten Spiel einen Rückstand aufgeholt hatten. Und der Einsatz wurde
belohnt. Nach einem krassen Fehlpass war Sven Tißen mit seinem zweiten
Treffer zur Stelle und so erkämpfte man sich auch in diesem Spiel einen
verdienten Punkt.

Aufgrund des laufintensiven Spiels musste nachher wieder der
Elektrolythaushalt ausgeglichen werden. Ernst sorgte dafür, dass alle, auch
die treuen Fans, nicht unterhopft waren.

Im dritten Spiel gegen Lüllingen hätte uns schon ein Unentschieden zum
Weiterkommen gereicht, aber auch dieser Gegner war stark besetzt. Wir
legten los wie die Feuerwehr und gingen durch Jonny Baeten und Sven Tißen
mit seinem dritten Treffer 2:0 in Führung. Danach blieben einige Chancen
mit Aluminiumtreffern ungenutzt. So ging Sven alleine auf´s Tor zu und
nagelte den Ball gegen die Latte. Auf die Frage, warum er den Ball nicht in
die Ecke geschoben hätte, sagte er, „wollte ich doch….“ Lüllingen kam noch
mal ran, aber mit unserem dritten Treffer durch Matthes Neumann war der
Gruppensieg mit 7 Punkten unter Dach und Fach.

Die Veerter Alten Herren erreichten somit ungeschlagen das Viertelfinale!!!

Sprachlos und von der eigenen Leistung beseelt gingen wir dahin, wo wir her
kamen. Irgendeiner hatte wohl gesagt, dass man nach sportlicher Aktivität
trinken solle, was wir dann auch taten.

Jetzt wartete der SV Straelen, der traditionell stark besetzt ist.

Bei diesem Spiel machte sich dann der Kräfteverlust bemerkbar. Straelen war
klar besser, ging allerdings glücklich in Führung, als ein Straelener
Torsten Jonkmans anschoss und der Ball von seiner Hüfte ins Tor ging. Der
Ball wäre sicherlich danebengegangen, aber da kann man Torsten nun wirklich
keinen Vorwurf machen. Nach dem zweiten Treffer der Straelener war die Luft
raus, mit 2:0 gingen wir als Verlierer vom Platz.

Als Verlierer fühlten wir uns nach diesem Turnierverlauf aber definitiv
nicht, dafür war die Leistung zu gut. Das Viertelfinale war mit
Top-AH-Teams bestückt und wir gehörten dazu. So feierten wir ausgiebig das
Erreichte und zwar so gut, dass wir vom Gastgeber SV Lüllingen noch eine
Verzehrkarte geschenkt bekamen.

Danke SV Lüllingen! Ihr wart ein super Gastgeber und wir kommen gerne
wieder.

Danke Ernst! Besser kann man nicht versorgt werden.

Es spielten: Hagen Müller, Matthes Neumann, Jonny Baeten, Christian Huschka,
Marcus Dahlmann, Sven Tißen, Hansi Koschitzki, Pit Mülders, Torsten
Jonkmans und „Bibum“ Beeker