SV Veert II: Angekommen im Abstiegskampf?!

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Zaman Ökce mit einem Traumtor

Das Auftaktspiel im Jahr 2018 verlor die Veerter Reserve mit 0:1 gegen die SG Kessel/ Ho-Ha. Gegen den Tabellenzweiten war man aufgrund der kämpferischen Darbietung im Nachhinein zufrieden mit dem Spiel. Dementsprechend motiviert sollte es gegen Keppeln und Kervenheim weiter gehen. Es kam anders.

Sowohl gegen Keppeln als auch gegen Kervenheim waren die Partien bereits nach erschreckend schwachen ersten 45 Minuten zu Gunsten der Gegner entschieden. Jeweils galt es zur Pause schon einen drei Tore Rückstand aufzuholen, was in beiden Fällen nicht gelang. Gegen Keppeln (der Gegner war zu diesem Zeitpunkt sportlich letzter) reichte es nach 70 Minuten in Unterzahl immerhin noch zum Ehrentreffer durch Richard Cox. In Kervenheim setzten die Hausherren gar noch einen drauf und gewannen am Ende mit 4:0.

Vor dem Osterwochenende wollten die Mannen vom Trainerteam Kowalski/ Röller die Trendwende einleiten. Hierfür hätte man sich durchaus einen leichteren Gegner aussuchen können als die Germania aus Wemb, die mit einem Sieg den Anschluss zu Platz zwei wieder herstellen wollte.

In einer guten und ansprechenden Kreisliga Begegnung gingen die Veerter bereits nach 8 Minuten in Führung. Felix Murmann, der erst sein zweites Spiel von Beginn an in der laufenden Saison machte, brachte die Hausherren in Führung. Die Freude über die Führung hielt jedoch nicht lange, nur 3 Minuten später trafen die Gäste zum Ausgleich. Nach fast einer halben Stunde war es dann Louis Genego, der nach überragender Vorarbeit durch Zaman Ökce zur erneuten Veerter Führung führte. Wieder gab es eine schnelle Antwort der Germania, die nur 10 Minuten später zum 2:2 ausglich. In der zweiten Halbzeit ging erstmals der Favorit aus Wemb in Führung. 20 Minuten lang hatte der Sportverein mit einer disziplinierten Arbeit gegen den Ball die Chancen der Gäste auf ein Minimum beschränkt. In der 67. Minute trafen die Wember dennoch zum 2:3.
Infolge der Wember Führung entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit den besseren Chancen für die Hausherren, die noch jeweils einmal an Pfosten und Latte scheitern sollten. Zum moralischen Sieger krönte Zaman Ökce die Schwarz-Gelben als er den Wember Schlussmann kurz vor Abpfiff via Traumtor mit einem herrlichen Schlänzer zum 3:3 Endstand überwand.

Autor: David Knoblauch

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