Verdiente Niederlage trotz starker zweiter Halbzeit

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Nach der unglücklichen Niederlage im Nachholspiel gegen Broekhuysen in Geldern auf Kunstrasen, wollte man gegen Wachtendonk endlich mal einen Favoriten ärgern.
Doch was die Mannschaft in der ersten Hälfte ablieferte, war vermutlich die schwächste Halbzeit der ganzen Saison. Und so konnte man froh sein, zur Pause nur mit 2:0 zurückzuliegen. Das war auch wirklich das einzig Positive bis dahin, es hätte auch gut und gerne 4:0 oder 5:0 stehen können.

Für die zweite Halbzeit war die Vorgabe daher klar. Es sollte von Beginn an ganz anders aufgetreten, der Gegner früh unter Druck gesetzt und möglichst schnell der Anschluss hergestellt werden. Denn dann, das hat die Saison schon das ein oder andere Mal gezeigt, wäre alles wieder offen. Diese Vorgabe wurde, bis auf den frühen Anschlusstreffer, auch sehr gut umgesetzt. Plötzlich wurde gekämpft und der Gegner früh und teilweise auch hart attackiert, so dass dieser in den ersten 10 Minuten nach der Pause gar nicht wusste, wie ihm geschah und sich nur selten befreien konnte. Leider sprangen keine Chancen, geschweige denn der Anschlusstreffer heraus. Danach kam Wachtendonk zwar wieder etwas besser ins Spiel, wir blieben aber weiter auf dem Gas. Zwangsläufig bekam Wachtendonk nun auch wieder Möglichkeiten, sie sollten diese aber teilweise kläglich vergeben. Und wer weiß, was passiert wäre, hätten Tom Hasselmann und Christoph Schilcher die sich ihnen bietenden Möglichkeiten in der 75. und 80. zum Anschluss genutzt und es wäre noch Zeit gewesen auszugleichen. So gelang der Anschluss durch Leon Heyn in der letzten Minute des Spiels leider zu spät.

Es bleibt festzuhalten, dass man in der zweiten Halbzeit Kampf, Einsatz und Moral zeigte, dennoch aufgrund der unterirdischen ersten 45 Minuten verdient gegen eine gute Wachtendonker Zweitvertretung verloren hat.
Gegen die kommenden Gegner müssen dringend wieder Punkte geholt werden. Dies geht aber sicher nur mit dem Engagement und der Moral der zweiten Hälfte.

Es spielten: M. Brünken – J. Banner, C. Böttcher, M. Theunissen, A. Theunissen –  M. Lamers (72. L. Heyn), A. Beckert (82. B. Schatten), S. Pasch, T. Hasselmann, J. Aengenvoort, J. Pasch (60. C. Schilcher)

Autor: Christoph Schilcher

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