Erste Mannschaft – Rückblick und Ausblick

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Mit dem neuen Trainer Daniel Neuer und Co-Trainer Waldemar Moderings und vermutlich der jüngsten Mannschaft der Liga, war man im Sommer in die Vorbereitung gestartet. In Joshua Frenzen konnte zum Glück ein erfahrener Spieler gehalten werden, mit Wuttichat „Wutti“ Phongyong und Max Oberheim kehrten Spieler zurück, die in der letzten Saison ihr Glück bei anderen Vereinen gesucht hatten und in Max Lamers konnten wir eine erfahrene Verstärkung für die Defensive dazu gewinnen. Zusätzlich kehrte Jonas Pastoors nach langer Zeit wieder zurück an alte Wirkungsstätte.

Mannschaft und Trainerteam hatten sich auf eine Übergangssaison samt längerer Findungsphase eingestellt. Eine so zähe Hinrunde hatte aber wohl niemand erwartet. Zwar wurde der Kader in der Vorbereitung extra breit aufgestellt, aber viele teilweise langwierige Verletzungen (Christian, Wutti, Joshua, Leon, Christoph, Max, Joel), sowie Wegzüge wegen eines Studiums (Simon, Roman) und drei Sperren sorgten dafür, dass sich zu keiner Zeit eine Stammelf finden und einspielen konnte. Im Gegenteil, mit Pryi, Thorben und Benni mussten bereits früh in der Saison Spieler der zweiten Mannschaft aushelfen und Simon Pasch rückte bereits Mitte der Hinrunde aus der dritten Mannschaft fest in den Kader der Ersten auf. Im Grunde kam es sicher nicht ungelegen, dass bereits am 12.11. die Winterpause eingeläutet wurde, da aufgrund des schlechten Wetters und der damit verbundenen Platzverhältnisse, in der Folge weder zu Hause noch auswärts in Kevelaer und Issum gespielt werden konnte.

Mit 14 Punkten aus 13 Spielen kann aber trotz aller Umstände niemand zufrieden sein. Insbesondere die Niederlagen in den Derbys gegen Geldern II und Walbeck II sowie das Unentschieden gegen Vernum II schmerzen sehr.

In der längsten Winterpause aller Zeiten hieß es daher, Wunden lecken, Verletzungen auskurieren, Kräfte bündeln und neu angreifen. Doch die nächsten Rückschläge ließen nicht lange auf sich warten. Nachdem Max Oberheim bereits im Laufe der Hinrunde die Segel gestrichen hatte, kehrte uns auch der als Hoffnungsträger gekommene „Wutti“ den Rücken. Er wechselt in die A-Liga zum Spitzenreiter Kevelaerer SV. Ein überraschender Wechsel, wenn man bedenkt, dass er für uns wegen diverser Verletzungen nur auf 76 Minuten Einsatzzeit in 4 Spielen gekommen ist. Zusätzlich verletzte sich unser Top-Torjäger Jonas Pastoors zum Ende des Jahres und wird vermutlich deshalb sowie aus beruflichen Gründen für den größten Teil der Rückrunde ausfallen.

So blieben Anfang Januar noch 14 Feldspieler und 2 Torhüter übrig.

Aber alles jammern hilft nicht und so setzte man sich Mitte Januar mit den Trainern der anderen Seniorenmannschaften an einen Tisch. Und hier zeigte sich erneut, dass alle gewillt sind konstruktiv zusammen zu arbeiten. Zweite und dritte Mannschaft werden uns dauerhaft mit einigen Spielern unterstützen. Zusätzlich sollen auch fünf A-Jugendliche, die bereits im Laufe der Hinrunden mit einer Seniorenerklärung ausgestattet wurden, noch näher an die erste Mannschaft herangeführt werden und nicht nur hin und wieder mittrainieren, sondern nach Absprache mit dem Trainer der A-Jungend auch sonntags in der ersten zum Einsatz kommen. An dieser Stelle bereits jetzt ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

Nun heißt es aber zunächst Vorbereitung. Und die ersten Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Einem zweiten Platz beim Hallenturnier in Nieukerk folgte im ersten (und vermutlich einzigen) Testspiel eine unglückliche 0:2 Niederlage gegen den Bezirksligisten SV Walbeck. Hier konnte man 80 Minuten die Null halten und verlor erst nach einer gelb-roten Karte in den letzten 10 Minuten das Spiel. Die Stadtmeisterschaft kann kommen.

Die „Rückrunde“ startet für uns aufgrund der vielen Nachholspiele bereits am

Sonntag, 18.02.2018, bei Kevelaer II. Es folgen Nachholspiele in Issum (25.2.) und zu Hause gegen Broekhuysen II (28.02.), bevor der reguläre Spielbetrieb am 4.3. wieder beginnt. Sportlich wünschen wir uns natürlich einige Siege mehr. Wichtigstes Ziel wird aber sein, die A- Jugendlichen und die Jungs aus der zweiten und dritten Mannschaft gut zu integrieren und insgesamt zu einer Einheit zu werden, gegen die kein Gegner gerne spielt. Das muss die Grundlage werden, um mittelfristig auch wieder nach oben schauen zu können.

In diesem Sinne,packen wir es an.

Autor: Daniel Neuer

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